Aufbau einer "grünen" Leber (Pflanzenkläranlage)

Pflanzenkläranlagen sind mit Pflanzen bewachsene Anlagen, mit deren Hilfe man Abwasser durch das Zusammenspiel von Pflanzen in Hydrokultur, Mikroorganismen und – bei Bodenfiltration – auch des Filtersubstrats reinigen kann. Beispiele sind: bewachsene Bodenkörper, Retentionsbodenfilter, Hangverrieselung und überströmte Feuchtgebiete und Schwimminseln. Im bepflanzten Bodenfilter wird das Abwasser innerhalb eines bepflanzten Bodenkörpers (Wurzelraum) gereinigt. Die Pflanzenwurzeln bieten Lebensraum für Mikroorganismen, die dieAbwasserinhaltsstoffe abbauen, sowie weiterhin zum Eintrag von Luftsauerstoff, der ebenfalls die Reinigungsleistung der Anlage verbessert. Eine Pflanzenkläranlage kann viele Wasserinhaltsstoffe auf natürliche Weise abbauen. Dies geschieht im Wesentlichen durch ein Zusammenspiel von Filtermaterial (mechanisch), die Aufnahme oder den Abbauen von Wasserinhaltsstoffen durch Bakterien und organische Prozesse (biologisch), Adsorption an Bodenteilchen (physikalisch) sowie durch Fällungsreaktionen zwischen den Wurzeln (chemisch). Das Abwasser durchströmt die Pflanzenkläranlage entweder vertikal von oben nach unten oder horizontal vom Einlauf bis zum Auslauf.

Aufgabe ist es, eine Pflanzenkläranlage in Form einer "grünen Leber" aufzubauen und die Funktionsfähigkeit anhand geeigneter, festzulegender Kriterien belegt zu haben.

Aufbau einer "grünen" Leber (Pflanzenkläranlage)

Quelle: pixabay

Inbetriebnahme einer Flotationsanlage

Die Flotation ist ein Fest-flüssig-Trennverfahren für Stoffe, die keine große Dichtedifferenz zu Wasser aufweisen und sich schwer oder überhaupt nicht absetzen. Spezifisch leichtere Stoffe als das umgebende Medium steigen nach oben, spezifisch schwerere sinken ab. Somit ist unter dem Begriff der Flotation das Aufschwimmen von Wasserinhaltsstoffen zu verstehen. Um auch spezifisch schwerere Stoffe abtrennen zu können, müssen die Agglomerate spezifisch leichter gemacht werden. Das geschieht durch Eintrag von Gasblasen, welche sich durch verschiedene Mechanismen an die Feststoffe ein- oder anlagern. Der Gaseintrag (im Normalfall handelt es sich um Luft) kann über verschiedene Verfahren erfolgen und kennzeichnet damit das jeweilige Flotationsverfahren. Man unterscheidet: Druckluftflotation, Elektroflotation oder Druckentpannungsflotation. Bei der Elektroflotation wird die elektrolytische Wasserzersetzung genutzt, um feine Gasblasen zu erzeugen.

Aufgabe ist es, eine Flotationsanlage wieder in Betrieb zu nehmen und die Funktionsfähigkeit anhand geeigneter, festzulegender Kriterien belegt zu haben.

Inbetriebnahme einer Flotationsanlage

Quelle: pixabay

Inbetriebnahme eines Sandfilters

Sandfiltration ist eine herkömmliche Methode zur Abtrennung von sehr feinen Feststoffen aus Wasser. Sandfilter bestehen aus einem Behälter, der in der Regel mit Filter-Quarzsand gefüllt und dem Rückhalt von Trübstoffen dient. Dazu wird die zu filtrierende Flüssigkeit (z.B. das Abwasser) über den Zulauf in den Sandfilter eingeleitet. Es durchfließt anschließend mehrere Schichten Sand, die sich in Korngröße und Dichte unterscheiden (eine typische Körnung ist 0,7 - 1,2 mm) und fließt letztendlich durch einen Filterboden wieder ab. Das Abwasser kann durch dieses Verfahren um bis zu 99% von Feststoffen befreit werden. Wenn die Kapazität des Filters erschöpft ist, muss er in entgegengesetzter Richtung zurückgespült werden. Dadurch werden die festgehaltenen Partikel ausgetragen und die Filtersandfüllung ist anschließend wieder aufnahmefähig.

Aufgabe ist es, einen Sandfilter in Betrieb zu nehmen und die Funktionsfähigkeit anhand geeigneter, festzulegender Kriterien belegt zu haben.

Inbetriebnahme eines Sandfilters

Quelle: pixabay

Vergleich des Kupfer-Eliminierungspotentials verschiedener Wasserpflanzen

Thema wird bei Interesse konkretisiert

Quelle: pixabay

 

Wiederinbetriebnahme eines Wasserenthärtungsmoduls auf Basis eines Ionenaustauschers

Thema wird bei Interesse konkretisiert

Quelle: pixabay